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Galder

Tag 6: Fortsetzung

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Tag 6: Fortsetzung

Leider ist mir der Platz im ersten Eintrag ausgegangen. Wer hier drauf stösst, sollte den vorigen Blog Eintrag zuerst lesen

Schlussendlich gelangt man dann zu der Erkenntnis, dass eine symmetrische Verteilung der Stationen völlig absurd ist. Man muss Handelsrouten über mehrere Sektoren aufbauen, in die die Endfabriken integriert werden. Die Versorgungslinien werden asymetrisch verteilt, da man mit den verschiedenen Stationsgrössen spielen muss. Die Nachfrage an Ressourcen bleibt immer gleich, aber durch die Strecken, über die diese transportiert werden, muss ein Gleichgewicht aus langsam und schnell produzierenden Stationen erstellt werden. PIK Schmieden brauchen öfter mal eine grössere Menge eines Produktes, sodass eine komplette Produktion einer Rastaröl M Fabrik bei den Split z.B. nicht mehr ausreicht. Da muss dann schonmal eine L Fabrik in der Nähe sein. Während die L Fabrik aber wieder ihr Lager auffüllt, müssen ein paar M Fabriken in der Nähe sein, die andere Stationen zuverlässig mit wenigstens kleinen Mengen versorgen. Da die Flugzeiten immer unterschiedlich sind, muss man natürlich mit einrechnen, wo sich diese Stationen dann wieder befinden.

Naja, man sieht schon, die Faktoren sind vielfältig und schwer zusammenzufassen. Noch schwerer ist es das Alles in Formeln zu fassen, damit man weiss, an welcher Stelle man was platzieren muss, damit dies oder jenes arbeitet, oder berücksichtigt wird. Glaubt mir, Teladi und Terraner sind ein Alptraum. Sagte ich schon OH GOTT? Letztendlich entwickelt sich eine Rasse wie ein Spinnennetz von dem Ort aus, an dem man gestartet ist. Ausserdem stellt man schnell fest, dass Sektoren für reine Energieproduktion oder Bergbausektoren nicht funktionieren können. Wär schön, aber Angebot und Nachfrage kümmern sich einen Dreck um die Ideen, wie schön ein Sektor aussehen könnte. Irgendwann hat einen die Realität schlicht eingeholt. Das ist auch eines der Probleme, die ES mit ihrer jetzigen Map hat. Ein Versorgungszentrum der Terraner, irgendwo am Arm der Welt, kann einfach nicht 3-4 umliegende Sektoren versorgen. Spielmechanisch völlig unmöglich mit den existierenden Jobs der Frachter.

Während ich Seite um Seite mit wilden Formeln füllte, mich durch die Mechaniken quälte, welche Fabrik wo wieviel produzierte, welche Frachter was transportieren würden, und überhaupt, was der Sinn des Lebens sei, füllte sich XTC langsam. Alex verbrachte ebensoviel Zeit mit der Gestaltung der Planeten und Hintergründe, und jedesmal, wenn ich die Sektoren besuchte, sah es mehr und mehr atemberaubend aus. Mit einem Mal waren auch die XTM Schiffe wieder da. Dank der vereinten Kraft der Modeller, dazu noch DSE und Sartorie, konnte ich bald in meinem Favoriten, dem Reaper, die Aussicht geniessen. Ein einzigartiges Gefühl, wenn man mal wieder eine komplette Forumsseite mit theoretischen Fabrikstandorten gefüllt hatte.

Bei einem dieser entspannten Flüge nahm meine bis dato etwas ätherische Form Gestalt an. Die Bewohner des Planeten *zensiert*, über dem ich meherer Abende in Protogott Gestalt geschwebt bin, wurden durch meine Flüche nachts immer wieder aufgeschreckt. Ausserdem nahm das Verglühen der aus Wut zerstörten Fabriktrümmer immer stärker zu. Da sie meine Sprache nicht sprechen, verstanden sie nur eins... "OH GOTT!"... daher verlieh ich mir selbst den Namen OH. Ich bin seitdem ihr OH Gott
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Updated 28-10-2009 at 08:31 AM by Galder

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